"Endlich so gut lesen können, dass der Besuch in der Stadtbücherei neue "Welten" eröffnen kann"

Foto: B. Braun
So erlebte nicht nur der Fuchs in dem Buch "Pippilothek" ganz neue Möglichkeiten seine Umwelt besser kennenzulernen, sondern auch die Erstklässler kurz vor den Sommerferien. Diese besuchten zum ersten Mal, gemeinsam mit ihrer Lehrerin, am Schulvormittag die Stadtbücherei. Begrüßt wurden sie von Frau Eberhardt mit diesem besonderen Buch von Lorenz Pauli. Eigentlich wollte der Fuchs nur der listigen Maus folgen, um sie zu fangen. Doch in der Bibliothek, wohin sich die Maus rettete, entdeckte er so viele Möglichkeiten sich die Welt zu erschließen, dass er ganz vergaß die Maus aufzufressen. Diese brachte den Fuchs auf den Gedanken, dass Hühner eigentlich viel besser schmecken. Einige Tage später kam der Fuchs mit seinem gefangenen Huhn in die Bibliothek. "Ist es wirklich gefährlich Hühnerknochen zu fressen?", fragte er sich. Das schlaue Huhn konnte sein eigenes Leben retten, indem es dem Fuchs das Lesen beibrachte. Wie gut und spannend ist es, wenn man lesen kann? Die ganze Welt kann so entdeckt werden!
Die Erstklässler durften zuerst paarweise Kinderbücher anhand eines Buchcoverbildes suchen, damit sie sich in der Kinderbuchabteilung schon einmal genau umschauten. Als jedes Pärchen sein Buch hatte, dauerte es gar nicht mehr lange, bis sich die Schüler interessante Bücher aus den Regalen holten und begannen gemeinsam Bilderbücher anzugucken oder sich schon in die Bücher einzulesen. Die Zeit verging wie im Flug und nach einer Stunde durften sich die Kinder mit ihrem Leseausweis ein Buch ausleihen oder wurden ermutigt, sich auch einen Leseausweis gemeinsam mit ihren Eltern zu besorgen. Alle hatten zwischen den über 10.000 Büchern viel Neues entdeckt und großen Spaß beim Lesen und Stöbern.

